Raum für Trauer.
Raum für dich.

Am 21. November 2026
von 9.30 bis 18 Uhr
im Salon 122 in Solingen
Du bist willkommen.
Mit allem, was gerade da ist.
Ein begleiteter Tag mit Musik,
kreativen Momenten und Menschen,
die zuhören.

Was dich erwartet

Ein Tag für dich und deine trauer

Trauer hat keinen festen Zeitplan. Manchmal ist sie frisch und überwältigend, manchmal begleitet sie uns schon seit Monaten oder Jahren – laut oder leise, und im Alltag findet sie oft kaum Platz.

Unser gemeinsamer Tag ist für erwachsene Menschen, die einen nahestehenden Menschen durch Tod verloren haben – unabhängig davon, wie lange der Verlust zurückliegt.

Wir schaffen einen geschützten Raum für das, was da ist: Erinnerung, Schmerz, Liebe, Wut, Dankbarkeit, Leere und neue Kraft.

TRAUER RETREAT IN SOLINGEN

Samstag,  21. November 2026

9:30 bis 18:00 Uhr
Salon 122 in Solingen
Adresse:
Neuenhofer Str. 122, 42657 Solingen

Trauer bleibt

das Leben darf trotzdem
wieder größer werden

Der Tod eines nahestehenden Menschen verändert nicht nur unseren Alltag. Oft verändert er auch uns selbst. Vielleicht fragst du dich, wer du jetzt eigentlich bist. Warum du anders reagierst als früher. Wann du wieder lachen darfst. Ob Trauer irgendwann aufhört. Ob du loslassen musst. Oder wie ein Leben aussehen kann, in dem der geliebte Mensch fehlt und trotzdem verbunden bleibt. 

Unsere Veranstaltung gibt dir einen Tag lang Zeit, dich deinem eigenen Trauerweg zuzuwenden: Wo stehe ich gerade? Was brauche ich? Was trägt mich? Und was kann mir helfen, wieder mehr Zugang zu meiner eigenen Kraft und Lebendigkeit zu finden?

Teilnehmen und mit
etwas mehr Kraft gehen

Für wen ist die Veranstaltung geeignet?

Diese Veranstaltung richtet sich an Erwachsene nach dem Tod eines nahestehenden Menschen. 

Vielleicht kennst du Gedanken wie: „Bin ich eigentlich noch normal?“, „Muss ich irgendwann loslassen?“, „Wie kann mein Leben jetzt weitergehen?“, „Warum verstehen andere nicht, wie es mir geht?“

Oder du kannst gerade gar nicht genau sagen, was du brauchst.

Vielleicht spürst du, dass jetzt Zeit für Veränderung ist.

Was nimmst du von diesem Tag mit?

Verstehen, was mit mir passiert

Trauer kann Gefühle, Gedanken, Beziehungen, den Alltag und sogar das eigene Selbstgefühl durcheinanderbringen. An einem Tag scheint vieles möglich, am nächsten gar nichts. Man kann traurig sein und gleichzeitig lachen, Nähe suchen und niemanden sehen wollen, funktionieren und sich trotzdem völlig verloren fühlen. Wissen über Trauer kann entlasten und Sicherheit geben.

Aus „Was stimmt eigentlich mit mir nicht?“ wird ein „Ah. Das kann Trauer sein.“

Trauer kennt kein richtig oder falsch

Und ein geliebter Mensch muss nicht irgendwann „losgelassen“ werden. Vielmehr kann es darum gehen, die Trauer und die Verbindung zu diesem Menschen in das eigene veränderte Leben zu integrieren. Trauer darf ein Teil von dir sein.
Und wir schauen auch auf das, was bleibt: Erinnerungen, Erfahrungen, Verbundenheit und die Liebe, die hinter der Trauer liegt. Was hat dieser Mensch in mir hinterlassen? Was trage ich weiter? Was möchte ich bewahren?

Wieder in Bewegung kommen

Trauer kann erstarren lassen. Manchmal wird das eigene Leben ganz klein: funktionieren, aushalten, den nächsten Tag schaffen. Deshalb erkunden wir auch Fragen wie: „Was gibt mir Kraft?“, „Was bringt mich wieder in Kontakt mit mir?“, „Was trägt mich bereits?“, „Was darf wieder lebendig werden?“

 

Wie wir an diesem Tag arbeiten

Austausch

Weil es entlastend sein kann, sich nicht erklären zu müssen.

In der Begegnung mit Menschen, die selbst Verlust kennen, kann dieses besondere Gefühl entstehen:„Ich weiß, wovon du sprichst.“ Die Geschichten müssen nicht dieselben sein. Niemand muss erzählen. Aber Gemeinschaft kann tragen.

Musik & gemeinsamer Gesang

Weil Musik uns dort erreichen kann, wo Worte nicht hinkommen.

Musik kann Erinnerungen wecken, Gefühle öffnen und helfen, mit der eigenen Trauer in Kontakt zu kommen. Beim gemeinsamen Singen geht es ausdrücklich nicht darum, „singen zu können“. Es geht um Atem, Klang und Resonanz. Darum, sich selbst wahrzunehmen und gleichzeitig Teil von etwas Gemeinsamen zu sein.

Kreative Zugänge

Weil manches einen Ausdruck braucht, bevor es Worte findet.

Mit kleinen kreativen Impulsen können Gedanken und Gefühle sichtbar werden. Dafür brauchst du weder Vorkenntnisse noch Talent. Und es muss nichts „Schönes“ entstehen.

Rituale

Weil sie Halt geben können.

Rituale können Erinnerung bewahren, Übergänge markieren und dem Alltag Struktur geben.Vielleicht entdeckst du etwas, das dich auch nach diesem Tag weiter begleitet.

Trauer verstehen.
Weil Verstehen entlasten kann.

Wir geben verständliche Impulse aus Trauerforschung und Trauerbegleitung und laden dazu ein, neugierig auf den eigenen Umgang mit Trauer zu schauen. So kann mehr Orientierung entstehen. Vielleicht auch mehr Sicherheit und Handlungsspielraum.

Wer wir sind

Wir sind Lunis Trostnetz: vier unabhängige Trauerbegleiterinnen und Trauercoaches aus dem Bergischen Land. Uns verbindet die Überzeugung, dass Trauer Raum braucht – und dass Trost oft dort entsteht, wo Menschen einander ehrlich, offen und ohne Druck begegnen. Wir bringen unterschiedliche Erfahrungen aus Trauerbegleitung, Coaching, Musik, kreativer Arbeit, Hospiz- und Bildungsarbeit mit.

Cordula Scheffels

Zertifizierte Trauerbegleiterin, zertifizierte Sterbebegleiterin, Palliatives Hospiz Solingen e.V.,

Geschäftsführung PHoSbildet…gGmbH

Dr. Anja Schmidt-Ott

Coachin, zertifizierte (Familien)trauerbegleiterin und Sterbebegleiterin

Petra Berghaus

Zertifizierte Familientrauerbegleiterin und Trauersängerin

Antje Stengel

Zertifizierte systemische Trauerbegleiterin und Logotherapeutin

Teilnehmen und mit etwas mehr Kraft gehen.

Trauer lässt sich nicht an einem Tag lösen.

Aber…

… du verstehst dich selbst etwas besser.
… manches fühlt sich weniger verrückt an.
… du weißt deutlicher, was dir Kraft gibt.
… du hast etwas gefunden, das dich im Alltag weiterträgt.
… neben der Trauer ist wieder etwas mehr Verbundenheit oder Lebendigkeit spürbar.

Geh mit uns einen Schritt hinein in dein verändertes neues Leben.

Kosten

Ein solidarisches Modell:

Ein solidarisches Modell: Wähle den Beitrag, der für dich stimmig ist – ganz ohne Nachweis.
Alle drei Beiträge ermöglichen dir die gleiche Teilnahme am Retreat; entscheide frei, ohne Erklärung, was gerade zu deiner Situation passt. Der solidarische Beitrag trägt dazu bei, dass eine Teilnahme nicht an den finanziellen Möglichkeiten scheitert.

ERMÄSSIGT

75 €

REGULÄR
115 €

SOLIDARITÄTSBEITRAG
140 €

Enthalten sind Begleitung, Materialien, Getränke und kleine Verpflegung.

BEREIT, DIR DIESEN TAG ZU SCHENKEN?

FAQ

Vielleicht fragst du dich …

Ist mein Verlust zu lange her – oder zu frisch?

Beides darf sein. Der Tag richtet sich an erwachsene Menschen nach dem Tod eines nahestehenden Menschen – unabhängig davon, wie lange der Verlust zurückliegt.

Wieviel muss ich von mir erzählen?

Du entscheidest jederzeit selbst, was du teilen möchtest.

Du kannst sprechen, zuhören, mitsingen, still sein oder bei einer Übung einfach beobachten.Viele Menschen erleben gerade die Gemeinschaft als entlastend: einmal nicht erklären zu müssen, warum etwas schwer ist, weil andere Trauer aus eigener Erfahrung kennen.

Gemeinsam bedeutet bei uns nicht, dass du dich zeigen musst.
Es bedeutet, dass du nicht allein sein musst.

Brauche ich kreative oder musikalische Vorkenntnisse?

Nein. Es geht um Ausdruck und gemeinsames Erleben. Du musst nichts können und nichts leisten. Du kannst auch einfach nur Zuhören und dich Berühren lassen.

Wie funktioniert der solidarische Beitrag?

Du wählst frei den Beitrag, der für dich stimmig ist. Alle drei Beiträge ermöglichen die gleiche Teilnahme. Ein Nachweis ist nicht nötig. Die aktuellen Beträge stehen bei der Anmeldung auf der Lunis-Webseite.

Ist der Tag eine Therapie?

Der Tag ist keine Psychotherapie und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Behandlung. Wenn du in einer akuten psychischen Krise bist oder intensive therapeutische Unterstützung brauchst, sprich uns bitte vor der Anmeldung an, damit wir gemeinsam prüfen können, ob die Teilnahme gerade passend ist.

Wie könnte es nach der Veranstaltung weitergehen?

Sprich uns einfach bei der Veranstaltung darauf an und wir überlegen gemeinsam.

ANMELDUNG

Schön, dass du dich anmelden möchtest!
Damit wir den Tag gut vorbereiten können, bitten wir dich um ein paar Angaben. Schreib nur so viel, wie sich für dich stimmig anfühlt.
Alles, was du uns mitteilst, behandeln wir vertraulich.

Veranstalterin des Retreats ist die PHoS bildet… gGmbH, vertreten durch Cordula Scheffels (Geschäftsführung).

Wer mehr geben kann, unterstützt damit Menschen, für die der ermäßigte Beitrag wichtig ist. Wer weniger zahlen muss, ist genauso willkommen.

Gemeinsame Vereinbarung
Damit ein geschützter Raum entstehen kann, bitten wir alle Teilnehmenden um Vertraulichkeit und einen respektvollen Umgang miteinander. Jede Person entscheidet selbst, was sie teilen möchte. Unterschiedliche Formen von Trauer haben Platz. Das Retreat ersetzt keine Psychotherapie oder medizinische Behandlung.

Personenbezogene Daten werden zur Bearbeitung der Anfrage gespeichert und verarbeitet, aber selbstverständlich nicht an Dritte weitergegeben. Die Datenschutzbestimmungen können hier nachgelesen werden.